Philosophie

Wenn ich durch die Natur streife und die Plätze auf mich wirken lasse, sehe ich vor meinem inneren Auge oft unberührte,
uralte Orte und Landschaften. Der Wunsch ist dann groß, diese Plätze erlebbar zu machen und so versuche ich den Ort,
die Stimmung und Ausstrahlung so gut es geht zu greifen und in den gestalterischen Prozess mit einfliessen zu lassen.
Eine Verbindung zwischen Atmosphäre und greifbaren Details zu schaffen ist mir dabei sehr wichtig.
Für einige meiner Arbeiten entwickelte ich, um ihnen mehr Tiefe und Lebendigkeit zu verleihen, eine „Relieftechnik“.
Dabei modelliere ich Teile des Bildes vorher und bemale sie erst anschließend. Durch dieses Dreidimensionale wechselt
der Bildeindruck je nach Betrachtungswinkel. Von Acrylfarben, Buntstiften bis hin zu Effektfarben kommt dabei alles
zum Einsatz.
Ich persönlich finde es traurig und erschreckend, wie wenig unberührte Natur es noch bei uns gibt. Ein Anliegen meiner
Kunst ist auch, die Augen für die Natur wieder zu öffnen. Ich gehe nur aus einer sehr persönlich emotionalen Richtung an
dieses Thema heran und nicht aus wissenschaftlich nüchterner Betrachtung. Natur schützen können wir nur, wenn wir
wieder lernen, eine Beziehung zu ihr aufzubauen und sie zu fühlen. Für mich ist die Natur mehr als reine Wirtschaftsmasse;
für mich ist sie beseelt... und dies versuche ich auch mit meiner Kunst auszudrücken.